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Philosophische Praxis

Philosophische Praxis richtet sich nicht an Menschen, die glauben therapiert werden zu müssen. Auch nicht an solche, die nach Fachautoritäten suchen, die ihnen die Sicherheit vermeintlicher Tatsachen vermitteln. Sie ist für Menschen, die ahnen, dass die vielfältigen Widersprüchlichkeiten unserer Daseinserfahrung eine offenere Art der Befragung benötigen. Philosophische Praxis vermag dies zu sein: Ein Ort, an dem gemeinsam und beispielhaft im Geiste des Sokrates, also in der Haltung des nicht (von vornherein) Wissens, Selbst- und Welterkenntnis versucht werden darf. 

In diesem Sinne findet sich im Historischen Lexikon der Philosophie die pointierte Formulierung Gerd Achenbachs: "Philosophische Praxis weiß nicht Bescheid, manchmal aber weiter."

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